
| Photokina veranstaltet Trend-Kongress für Imaging-Innovationen |
| Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 12:23 Uhr |
|
Am 29. Februar und 1. März 2012 wird die Photokina das dritte Business Forum Imaging Cologne im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse präsentieren. Ein halbes Jahr vor der Weltmesse Photokina 2012 treffen sich hier Hersteller, Bilddienstleister und Handel, um die wichtigsten Trends auf dem Imaging-Markt zu diskutieren. Internationale Experten und Top-Manager aus der Branche werden ihre Ideen für die Vermarktung digitaler Bildprodukte vorstellen und sich dabei über neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen austauschen.
Das Motto des Business Forums Imaging Cologne 2012 lautet „Memories are more...INTERACTIVE“ und spiegelt den Einfluss wider, den soziale Medien, digitale Netzwerke und mobile Kommunikation auf das Konsumentenverhalten haben. Auf der Konferenz kommen wieder unabhängige Experten zu Wort. So wird die amerikanische Social Media Spezialistin Alexandra Gebhardt erfolgreiche Online-Applikationen präsentieren, innovative Dienstleistungen vorstellen und der Frage nachgehen, wie Bilddienstleister und Fotohändler davon profitieren können, dass immer mehr Konsumenten in sozialen Netzwerken mit Bildern kommunizieren. In einem weiteren Referat mit dem Titel „Freunde und Features: Neue Chancen durch Foto-Communities“ zeigt Mark Drasutis, Senior Director, EMEA Produktmarketing bei Yahoo!, mit welchen Innovationen flickr seinen Mitgliedern neue Erlebnisse vermittelt und welche Möglichkeiten sich daraus für Imaging-Anbieter ergeben, ihre Produkte in einer vernetzten Welt zu vermarkten. Dass man Umsätze nicht nur mit neuen, digitalen Bildern machen kann, zeigt der Vortrag von Dr. Hans-H. Graen, CEO der F&G Digitalspezialist GmbH. Seine These: Die meisten Bilddienstleister konzentrieren sich auf gedruckte Bildprodukte und übersehen dabei andere Möglichkeiten für digitale Bilddienstleistungen. Die Digitalisierung von Super 8 und Videofilmen sowie von Milliarden analogen Bildern, die in Schuhkartons und Alben schlafen, ist nicht nur ein profitables Geschäft, sondern eröffnet auch Möglichkeiten, die so gewonnenen Bilddaten in renditeträchtige Bildprodukte wie Fotobücher, Kalender und Multimedia-Anwendungen zu verwandeln. Ein Highlight erwartet die Besucher am zweiten Tag, an dem der Schwerpunkt des Programms auf Konzepten für den Fotohandel und den Präferenzen der Verbraucher liegt: Der 17jährige Philipp Riederle wird unter dem Titel „Meine Erinnerungen und ich“ darstellen, wie die „Generation Facebook“ Bilder erlebt, wie sie wichtige Momente festhält und mit Fotos und Videos kommuniziert. Der jugendliche Shootingstar kommt mit seinem seit drei Jahren produzierten Podcast „Mein iPhone und ich“ auf rund eine Million Abrufe pro Jahr und führt regelmäßig die Charts bei iTunes an - oft genug vor den Angeboten der großen Medienhäuser. In zahlreichen Vorträgen hat Riederle, der inzwischen sein eigenes Unternehmen Phipz Media gegründet hat, den Vorständen vieler Großkonzerne erklärt, wie Jugendliche heutzutage digitale Medien nutzen. Auf dem Business Forum Imaging Cologne 2012 wird der Jungunternehmer auch darüber sprechen, welche Angebote seine Generation von Fotohändlern und Bilddienstleistern erwartet. Den Abschluss des Business Forums Cologne 2012 bildet eine Podiumsdiskussion, die unter der Überschrift „Wie wird der Fotohandel 'cool'?“ der Frage nachgeht, wo die Stärken des Fachhandels liegen in Bezug auf die Faktoren Vertrauen, Kompetenz und persönlicher Kundenansprache. Denn viele Jugendliche bezeichnen sich selbst gerne als „cool“ und wissen mit traditionellen Dienstleistungen wenig anzufangen. |
Ausgabe April 2012

Themen in der Ausgabe 04-2012
- Schule + Campus
- Konferenzen + Meeting
Titelgeschichte
|











