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Biella: Stabile Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2010
Dienstag, den 31. August 2010 um 09:03 Uhr

Die Biella Group verzeichnet im ersten Halbjahr 2010 trotz weiterhin schwacher Marktnachfrage eine stabile Ergebnisentwicklung. Die Erweiterungsinvestitionen in Produktion und IT wurden konsequent vorangetrieben. Für das Gesamtjahr 2010 rechnet Biella erneut mit einem positiven Ergebnis, so eine Mitteilung des Unternehmens. 

Die Umsatzerlöse der Biella Group beliefen sich im ersten Halbjahr auf 65.6 Millionen CHF (Vorjahr: 66.8 Mio. CHF) und lagen damit 1.8 Prozent unter dem Vorjahr. Neben Umrechnungseffekten aus dem deutlich schwächeren Euro schlagen sich auch niedrigere Umsätze vor allem im besonders konjunktursensiblen Geschäft mit individualisierten Office-Produkten nieder. Hingegen hat sich die Nachfrage in Polen und einigen anderen osteuropäischen Ländern wieder spürbar belebt.

Das Betriebsergebnis (EBIT) der Biella Group liegt per 30. Juni 2010 bei minus 0.1 Millionen CHF (Vorjahr: 0.2 Millionen CHF). Dies ist im Wesentlichen auf die seit Anfang des Jahres massiv steigenden Materialpreise zurückzuführen. Höhere Skontoerlöse sowie positive Umwertungseffekte auf Fremdwährungsdarlehen infolge der Euro-Schwäche haben zu einer Verbesserung des Finanzergebnisses geführt. Das Konzernergebnis erreicht mit 0.1 Millionen CHF das Vorjahresniveau. Bei der Beurteilung des Halbjahresergebnisses ist zu beachten, dass die Erfolgsrechnung im ersten Semester saisonbedingt traditionell schlechter ist und sich in der umsatz- und ertragsstärkeren zweiten Jahreshälfte jeweils deutlich verbessert.

Im ersten Halbjahr hat Biella die strategischen Investitionen in Produktionsanlagen und IT weiter fortgesetzt. So wurde inzwischen auch im polnischen Werk die neue gruppenweite Unternehmenssoftware (Projekt Progress) eingeführt. In Ungarn erfolgte der erste Spatenstich für den nächsten Bauabschnitt zur Werkserweiterung. Darüber hinaus wird seit Mitte des Jahres schrittweise eine neue zusätzliche Ordnerfertigungslinie in Polen in Betrieb genommen. Für das laufende Jahr wird in der Papier-, Büro- und Schreibwarenbranche noch nicht mit einer Belebung der Nachfrage gerechnet. Die Erfahrung zeigt, dass die Branche den wirtschaftlichen Entwicklungen stets einige Zeit nachläuft. Biella ist aber zuversichtlich, das Jahr 2010 erneut positiv abschließen zu können.

 

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